Lille_Bo_Waeller.jpg

Stubenreinheit beim Welpen

„Wie bekomme ich meinen Welpen möglichst schnell stubenrein?" Diese Frage wird von Welpenbesitzern fast am häufigsten gestellt. Hier ein paar Tipps:

  • In der Regel muss sich ein Welpe immer nach dem Schlafen, nach dem Spielen, sowie etwa eine Viertelstunde bis 20 Minuten nach dem Fressen lösen. Zu diesen Zeiten sollten Sie immer mit dem Hund ins Freie gehen!
  • Hat er sein Geschäft erledigt, loben sie ihn ausgiebig!
  • Sie können im Garten eine Stelle einrichten, zu der Sie Ihren Welpen immer hinführen. Dann wird er lernen, sich immer an diesem Ort zu lösen.
  • Viele Hunde zeigen deutliche Signale, wenn sie mal
  • müssen. Manche drehen sich im Kreis, suchen mit der Nase auf dem Boden, andere laufen auch schon zur Tür oder fiepen. Dann heißt es für den Hundeführer schnell zu sein, den Welpen hochzunehmen und rauszutragen.
  • Passiert es, dass sich der Hund im Zimmer löst und Sie sind dabei, nehmen Sie schnell den Hund hoch und bringen ihn nach draußen.
  • Hat Ihr Hund einen See oder Haufen gemacht, ohne dass Sie es gemerkt haben, dann schimpfen Sie nicht. Das „Unglück" wird einfach kommentarlos beseitigt.
  • Als sehr sinnvoll für die Nacht hat sich ein sogenannter Kennel oder ein Karton neben dem Bett erwiesen. Ihr Welpe wird sich bemerkbar machen, weil er dazu neigt, sein eigenes Nest nicht zu beschmutzen. Wecken Sie den Welpen nachts nicht auf, um ihn hinaus zu führen!
  • Sie können jedes Mal ein bestimmtes Hörzeichen sagen,
  • während Ihr Hund einen Haufen macht. Damit können Sie erreichen, dass er sein Geschäft später auf Kommando erledigt.

Einen festen Zeitraum für das Erlangen der Stubenreinheit gibt es nicht. Das kann Tage, Wochen oder Monate dauern. Jeder Welpe entwickelt sich unterschiedlich schnell. Vergleichen Sie deshalb Ihren Welpen bitte nicht mit anderen Hunden! Völlig normal ist es, wenn Sie während des ersten Lebensjahres immer mal wieder einen See oder Haufen im Haus entdecken.
Bitte verlangen Sie von Ihrem kleinen Hund nicht, dass er von Anfang an außerhalb Ihres Grundstückes sein Geschäft erledigt. In freier Natur würde dieses Verhalten Raubtiere anlocken. Deshalb frisst die Mutterhündin sogar den Kot ihres Nachwuchses außerhalb der Lagerstätte auf.

Toni Silva Amelie